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Angiologie

Angiologische Untersuchungen

Die Angiologie ist ein Teilgebiet der Inneren Medizin, welches sich mit den Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße befasst. Seit 2009 bietet die Klinik Dr. Hancken innerhalb ihres Medizinischen Versorgungszentrums am Elbe Klinikum Stade sämtliche angiologische Diagnostikverfahren an. Es werden sowohl ambulante Patienten wie auch stationäre Patienten des Elbe Klinikums untersucht. Eine rasche und unbürokratische Terminvereinbarung ist für uns selbstverständlich. Unsere Kontaktdaten finden Sie nebenstehend.

Gemeinsam mit den Elbe Kliniken wurde ein Gefäßzentrum gegründet. Ein großer Vorteil für die Region ist, dass durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Angiologen, Gefäßchirurgen und interventionellen Radiologen nach der Diagnose auch ein umfangreiches Therapiekonzept angeboten werden kann.

Erkrankungen der Arterien

Die häufigste Ursache von arteriellen Erkrankungen ist die Arteriosklerose mit Ausbildung von Engstellen (Stenosen) oder Verschlüssen. Hierzu zählen insbesondere die arterielle Verschlusskrankheit der Becken- und Beinarterien (Schaufensterkrankheit), Engstellen der Halsschlagadern (drohender Schlaganfall) sowie der Nieren- und Eingeweidearterien.

Auch die Herzkranzgefäße sind häufig von harteriosklerotischen Veränderungen betroffen, diese Erkrankung wird aber von den Kardiologen versorgt. Durch Schwächung der Gefäßwandstrukturen kann es als Folge der Arteriosklerose auch zur Ausweitung der Gefäße kommen, was ab einem gewissen Stadium als Aneurysma bezeichnet wird. Vor allem die Erweiterungen der Brust- und Bauchschlagader sowie der Becken- und Kniekehlenarterien sind hierbei von Bedeutung und sollten nach Diagnose rasch behandelt werden.

Erkrankungen der Venen

Häufige venöse Erkrankungen sind:

  • das primäre Krampfaderleiden (primäre Varikose)
  • die chronische venöse Insuffizienz bei angeborener Schwäche des tiefen Leitvenensystems und
  • die Venenthrombose

Als Folge von Krampfadern kann es zur Entzündung und Gerinnselbildung in oberflächlichen Hautvenen kommen, was als Thrombophlebitis bezeichnet wird.

Erkrankungen der Lymphgefäße

Bei Erkrankungen der Lymphgefäße unterscheidet man zwischen primären und sekundären Lymphödemen. Das primäre Lymphödem bezeichnet eine vererbte Schwäche oder Nichtanlage (Atresie) der Lymphbahnen und zeigt sich meist im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt. Das sekundäre Lymphödem ist Folge einer lymphabflussschädigenden Erkrankung.

Untersuchungsmethoden

Bei den meisten Durchblutungsstörungen und Venenerkrankungen ermöglicht eine Diagnostik über Ultraschalluntersuchung der Arterien oder Venen, ggf. inklusive Doppler und Farbdoppler, bereits eine zuverlässige Beurteilung und Planung der Therapie. Im Zweifel und vor geplanten Operationen ist in einigen Fällen eine weitere bildgebende Diagnostik sinnvoll. Je nachdem kommen dafür Untersuchungen mit Kontrastmittelgabe über CT, MRT oder eine arterielle Angiographie in Frage.

Angiologie

  • Tel: 04141 / 97-2870