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Archiv aktueller Beiträge aus dem Jahr 2010

23.06.2010 - Brustkrebszentrum vorbildlich

Pressebericht aus dem Hamburger Abendblatt
© 2010 Axel Springer AG

Regionales Brustkrebszentrum gilt als vorbildlich

STADE/BUXTEHUDE. Das im Jahr 2007 gegründete Brustkrebszentrum Stade-Buxtehude gilt weiterhin als eines der besten in Deutschland. Es erhält in diesem Jahr ein zusätzliches Zertifikat und gilt damit auch zukünftig als "von der Deutschen Krebsgesellschaft empfohlen"

Das Brustzentrum Stade-Buxtehude besteht derzeit aus der Frauenklinik der Elbe Kliniken Stade und Buxtehude, dem Institut für Pathologie (feingewebliche Untersuchung) der Elbe Kliniken und den zahlreichen diagnostischen und therapeutischen Einheiten der Klinik Dr. Hancken in Stade. Zum Angebot zählen hier die Radiologie, die Mammographie, die Strahlentherapie und die Onkologie (medikamentöse Krebsbehandlung) sowie ein Netz weiterer Behandlungspartner. Zu dem Netztwerk gehören unter anderem die Psychologie, die Physiotherapie (Krankengymnastik) und die Krebsnachsorge. Bei der Überprüfung des regonalen Angebots und der vorhandenen Therapiemaßnahmen wurden von der Testkommission beinahe sämtliche Bereiche im Elbe-Klinikum und in der Klinik Dr. Hancken als "vorbildlich" bezeichnet.

Nicht nur qualiativ, auch quantitativ ist das regionale Brustkrebszentrum weiterhin gut aufgestellt. Es verbucht seit Jahren konstant hohe Behandlungszahlen. So haben sich im Jahr 2009 insgesamt 255 an Brustkrebs neu erkrankte Patientinnen dem Brustzentrum anvertraut. Sie konnten mit guten Heilungschancen behandelt werden, da mehr als 70 Prozent der Krebstumore frühzeitig von den behandelnden Ärzten und Hausärzten festgestellt wurden. Aufgrund der erfolgreichen Frühdiagnostik waren sogenannte schonende Behandlungsmaßnahmen einschließlich der brusterhaltenden Operation in mehr als 80 Prozent der Fälle möglich.(fms)

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05.06.2010 - aktiVital spendet für Krebsnachsorge Stade

Pressebericht aus dem Stader Tageblatt:
© 2010 Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG

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10.05.2010 - Brustzentrum erhält erneut Zertifikat

Pressebericht aus dem Stader Tageblatt:
© 2010 Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG

Brustzentrum erhält erneut Zertifikat
Behandlung nach neuestem medizinischen Standard

Landkreis. Brustkrebspatientinnen in der Elbe-Weser-Region können auch künftig sicher sein, dass sie im Brustzentrum Stade-Buxtehude nach den neuesten Erkenntnissen und aktuellen Therapiestandards behandelt werden, sagt der Koordinator des Zentrums und Spezialist für radiologische Mammadiagnostik, Dr. Thilo Töllner. Dies zeige die erfolgreiche Rezertifizierung des Zentrums, das als erstes interdisziplinäres Organzentrum in Stade gegründet und im Juni 2007 zertifiziert wurde.

Die jüngste komplette Überprüfung von Behandlungsverfahren und Therapiestandards fand zu Beginn des Monats durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie statt. Dabei werden alle Behandlungsschritte, die Qualität der Zusammenarbeit zwischen Radiologen, Pathologen, Gynäkologen, Onkologen und Strahlentherapeuten unter die Lupe genommen, aber auch die umfassende Betreuung der Patientinnen während der gesamten Therapie - von der Diagnose bis zur Nachsorge begutachtet.

Die Prüfer, die im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Senologie zwei Tage lang das Team befragte und die Therapiepläne durchforstete, seien mit der Arbeit und dem hohen Qualitätsniveau, die das Zentrum unter der Leitung von Dr. Iris Czybulka-Jachertz, der Chefärztin der Frauenklinik der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude, ihren Patientinnen anbieten, sehr zufrieden, heißt es in einer Presseerklärung des Brustzentrums.

Auch die Zahlen zeigten, dass sich das Brustzentrum in der Region etabliert hat: Allein im Jahr 2009 wurden 255 neu erkrankte Brustkrebspatientinnen behandelt, 73 Prozent der Erkrankten hatten kleine Tumore mit guten Heilungschancen. 86 Prozent aller Brustkrebsoperationen konnten brusterhaltend durchgeführt werden. Alle Karzinome wurden vorab durch minimalinvasive Gewebeentnahmen sicher diagnostiziert.

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14.04.2010 -  TAGEBLATT: Die meisten Frauen gehen hin

Pressebericht aus dem Stader Tageblatt:
© 2010 Zeitungsverlag Krause GmbH & Co. KG

Brustkrebs-Früherkennung: Mammographie-Screening im Landkreis startet jetzt den dritten Durchgang

Landkreis. Im April 2006 startete das Mammographie-Screening, die Reihenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs in der Elbe-Weser-Region. Seitdem nahmen mehr als 33 000 Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren die Gelegenheit zur Röntgenuntersuchung der Brust wahr. In diesen Tagen geht das Mammographie-Screening im Kreis Stade in seine dritte Runde.

Während des ersten Screeningzyklus' von April 2006 bis März 2008 nahmen 64,1 Prozent der eingeladenen Frauen an dem Programm teil. In der zweiten Runde stieg die Beteiligung sogar auf 69,7 Prozent. "Das Programm ist sehr gut angenommen worden", sagt Dr. Thilo Töllner, der das Programm im Elbe-Weser-Raum leitet. Dies gilt vor allem für die Untersuchungen, die in der mobilen Röntgenstation, dem "Mammobil" stattfinden. Die Frauen wissen den Service der Untersuchung vor Ort, der ihnen den oft langen Weg nach Stade erspart, zu schätzen. "Nicht selten nahmen dort alle eingeladenen Frauen ihre Termine wahr," erklärt der Stader Radiologe und Spezialist für Mammadiagnostik.

Allerdings mussten 1326 Frauen - 4,3 Prozent der Teilnehmerinnen - dennoch in die stationäre Screening-Einheit nach Stade fahren. Die Röntgenaufnahmen dieser Frauen hatten Auffälligkeiten gezeigt, die durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden mussten. Bei rund zwei Dritteln konnte ein bösartiger Tumor bereits nach zusätzlichen Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen ausgeschlossen werden. Bei 416 Frauen wurde eine Biopsie durchgeführt und die Gewebeprobe analysiert. In 217 Fällen wurde ein bösartiger Tumor diagnostiziert. 190 Patientinnen hatten nur sehr kleine bis kleine Karzinome. "Diese Frauen haben gute Aussichten auf Heilung", sagt Dr. Töllner.

Sie seien diejenigen, die am meisten von der Einführung des Screening-Programms profitieren. Die Tumore wurden rechtzeitig entdeckt, bevor sie ertastet werden konnten und sie Beschwerden verursacht haben. Aber auch alle anderen Frauen der anspruchsberechtigten Altersgruppe könnten durch das Screening-Programm Lebensqualität gewinnen. Sie könnten sicher sein, dass sie zum Zeitpunkt der Untersuchung keinen bösartigen Tumor haben und dass jede Auffälligkeit registriert werde.

Das Programm ist zu hohen Qualitätsstandards verpflichtet. Nur hochmoderne, strahlungsarme digitale Röntgengeräte kommen zum Einsatz. Jede Aufnahme wird von zwei speziell geschulten Radiologen begutachtet und im Fall von Auffälligkeiten auch in einer Konferenz unter der Leitung von Dr. Töllner besprochen. Erst danach fällt die Entscheidung, ob eine weitere Abklärung erforderlich ist. Kein anderes medizinisches Programm für Frauen biete soviel Sicherheit und Qualität, versichert Töllner. (sbi)

Screening-Programm

Jedes Jahr erkranken in Deutschland 57 000 Frauen an Brustkrebs, 17 500 sterben daran. Besonders häufig sind Frauen zwischen 50 und 69 Jahren betroffen. Die Bundesregierung hat 2002 das Screening-Programm beschlossen, das Frauen dieses Alters alle zwei Jahre den Zugang zur Mammographie erleichtern soll. In der Elbe-Weser-Region wurde das Screening im April 2006 eingeführt. Die Teilnahme an den Reihenröntgenuntersuchungen ist freiwillig und kostenlos. Eine Praxisgebühr fällt nicht an.
Weitere Informationen unter:
www.mammascreening-nord.de

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