Röntgen: Bestimmung des Skelettalters

Bestimmung des Skelettalters

Das Längenwachstum der Kinder wird üblicherweise durch den Kinderarzt regelmäßig verfolgt. Hier wird ein Vergleich mit den für Mädchen und Jungen bekannten Wachstumskurven vorgenommen. Vielen Eltern sind diese Wachstumskurven aus dem für die Vorsorgeuntersuchungen vorgesehenen „gelben Heft“ bekannt. Wenn beim Längenwachstum Abweichungen von der Norm auffallen, ist es sinnvoll, das tatsächliche Skelettalter („Knochenalter“) eines Kindes zu bestimmen. Die hierfür am häufigsten angewendete Methode beruht auf der Anfertigung einer Röntgenaufnahme der linken Hand. Man verfolgt die Entwicklung innerhalb der zunächst rein knorpelig angelegten Handwurzelknochen und beurteilt deren Form und Größe, somit deren Reifestadium. Auch die zahlreichen Wachstumsfugen an den Fingern und den Unterarmknochen werden für das Skelettalter miteinbezogen. Durch einen Vergleich des Skelettalterbefundes des jeweiligen Patienten mit Referenzaufnahmen lässt sich das Knochenalter im Einzelfall festlegen. Somit kann man aus entsprechenden Tabellen ablesen, wie viel Prozent seiner Endlänge das untersuchte Kind bereits erreicht hat und seine endgültige Körpergröße berechnen. In Abhängigkeit von den Ergebnissen der röntgenologischen Skelettalterbestimmung kann bei drohendem Klein- oder Hochwuchs eine geeignete Therapie durch den spezialisierten Kinderarzt erfolgen. Meistens werden im Verlauf solcher Therapien weitere Röntgenaufnahmen der linken Hand angefertigt, um die Wirkung einer Behandlung überprüfen zu können.

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