Computertomographie: 3D-CT bei vorzeitigem Verschluß der Schädelnähte

Computertomografie

Die Computertomographie ist ein Röntgenverfahren, mit dem Schnittbilder erzeugt werden. Die Methode wird in der Kinderradiologie nur bei strenger Indikation und mit auf Kindern angepassten Protokollen eingesetzt.

Zu den Spezialanwendungen gehören u.a. die Darstellung von Knochenveränderungen insbesondere des knöchernen Schädels. So können z.B. bei Schwerhörigkeit ganz genau die knöchernen Strukturen des Innenohres abgebildet werden. Große Bedeutung erlangen in der Computertomographie die dreidimensionalen Darstellungen wie sie in der Klinik Dr. Hancken bereits seit mehr als 10 Jahren möglich sind.
Die Schädelnähte eines Kindes schließen sich normalerweise am Ende des ersten Lebensjahres. In einem geringen Prozentsatz verschließen sich die Schädelnähte zu früh, so dass dann kein ausreichendes Wachstum des Schädels mehr möglich ist. In solchen Fällen kann nur durch eine operative Maßnahme das wachsende Gehirn vor einer Schädigung bewahrt werden. Die moderne Computertomographie bietet inzwischen mit den schnellen Mehrzeilengeräten auch für diese sehr kleinen Kinder eine sehr gute Untersuchungsmöglichkeit.

Eine einzelne Untersuchung dauert nicht länger als 10-12 Sekunden, so dass die Kinder zwar mit Lagerungshilfen kurz fixiert werden müssen, aber keine langdauernde und tiefe Narkose notwendig wird. Zusätzlich gewährleisten speziell auf Kinder angepasste Untersuchungsprotokolle eine sehr gute Bildqualität bei geringstmöglicher Strahlendosis. Ideal bei der dreidimensionellen Darstellung ist, dass die berechneten Bilder am Bildschirm in alle Richtungen gedreht werden können. So kann sich ein zukünftiger Operateur, meist ein Neurochirurg, einen guten Überblick verschaffen. Mittlerweile kann mit dem 3-D-Datensatz sogar eine Schneidemaschine gesteuert werden, so dass an einem nachgebildeten Modell des zu operierenden Schädelskeletts die Operation genau geplant werden kann.

Die durchgeführte CT-Untersuchung dient in diesen Fällen somit nicht nur diagnostischen Zwecken sondern verbessert entscheidend die Vorgehensweise bei der operativen Therapie.

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