Geschichte der Klinik Dr. Hancken
1949 eröffnete Dr. med. Wilhelm Hancken, seit 1923 Arzt in Stade, in den Räumen über seiner Praxis für Röntgen und Strahlentherapie an der Harsefelder Straße eine 8-Betten-Klinik. Das war der Anfang unserer Klinik und der Beginn einer Entwicklung, die mit der Radiologie und Strahlentherapie in Niedersachsen eng verknüpft ist.

Einige Meilensteine daraus:
Als erster Arzt in Niedersachsen führte Dr. Wilhelm Hancken 1954 die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen mit Isotopen ein.
1962 wurde von Dr. Gerd Hancken, dem Sohn und Nachfolger des
Klinikgründers, das zweite Telekobalt-Bestrahlungsgerät in
Niedersachsen in der Klinik in Stade aufgestellt und 1983 durch
einen Linearbeschleuniger ergänzt. 1996 lösten zwei moderne
Linearbeschleuniger diese ältere Technik ab. 1972 übernahm Frau
Lore Hancken die Geschäftsführung der Klinik.
1976 wurde ein Computertomograph installiert, 1988 ein
Magnet-Resonanz-Tomograph - einer der ersten in Niedersachsen.
1991 wurde in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Gesundheit eine onkologische Palliativstation eröffnet und 1997 eine internistisch-onkologische Tagesklinik.

Dr. Wilhelm Hancken

Dr. Gerd Hancken
Regionale Kooperationen:
Bereits im Jahre 1959 unterzeichnete Dr. Gerd Hancken erstmalig
einen Kooperationsvertrag für die Strahlentherapie mit dem
Städtischen Krankenhaus Stade. Es folgte dort 1990 die Einrichtung
einer Praxis für Computertomographie, und 1993 kam -unter
Mitwirkung der dritten Generation, Dr. med. Christoph Hancken- eine
Abteilung für DSA* und Mammographie hinzu.
In einem weiteren Kooperationsvertrag zwischen dem Landkreis Stade,
der Klinik Dr. Hancken GmbH und einer radiologischen
Gemeinschaftspraxis wurde 1995 die Radiologische Abteilung des
Kreiskrankenhauses Buxtehude neu gestaltet. Erfahrene Fachärzte und
die Ausstattung der Röntgenabteilung mit einem modernen Spiral-CT
haben die stationäre und ambulante Patientenversorgung wesentlich
verbessert.
Seit 1996 betreibt die Klinik Dr. Hancken GmbH einen
Spiral-Computertomographen der neuesten Generation sowie eine
Abteilung für Nuklearmedizin und Sonographie im Stadtkrankenhaus
Cuxhaven. In diesen Kooperationsvertrag mit einer Facharztpraxis im
Krankenhaus schloß Dr. Christoph Hancken auch das Seehospital
Sahlenburg der Nordheim-Stiftung und das Kreiskrankenhaus
Otterndorf mit ein.
Eine Besonderheit dieser Entwicklung ist die enge Verbindung von
ambulanter und stationärer Behandlung, die heute als
zukunftsweisend angesehen wird. Sie hat in der Klinik Dr. Hancken
schon eine fünfzigjährige Tradition.
