Was kann man mit interventioneller Radiologie behandeln?
Die interventionelle Radiologie (IVR) umfasst eine Vielzahl von
Verfahren zur Behandlung von verschiedensten Erkrankungen. Wichtig
ist hierbei eine geringe Belastung für den Patienten. Meist reicht
eine örtliche Betäubung aus. Die Ballondilatation ist eine der
Standardmethoden um Gefäßverengungen aufzuweiten ("Schaufensterkrankheit"). Hierbei wird ein kleiner Ballon in ein Blutgefäß eingebracht
und anschließend kurzfristig aufgeblasen. Die Engstelle des Gefäßes
kann hierdurch beseitigt werden.
Auch Bandscheiben können durch dünne Nadeln mittels Laser behandelt
werden (z.B.Laser-Nukleotomie). Teilweise können auch Tumore
zerstört werden (Perkutane Thermoablation).
In der Regel können diese Eingriffe ambulant durchgeführt werden.
Ist der diagnostische Eingriff schmerzhaft?
Eine solche Prozedur wird immer unter lokaler Betäubung durchgeführt und ist in der Regel erheblich weniger schmerzhaft als eine Operation
Wie kann ich mich vorbereiten?
Sie sollten auf jeden Fall aktuelle Blutwerte von Ihrem Arzt und alle Ihre Medilkamente mitbringen. Vor einigen Untersuchungen dürfen Sie nichts Essen oder Trinken.
Genaueres erklären wir Ihnen dann bei der Terminabsprache.
Wo werden solche Eingriffe durchgeführt?
Unser Behandlungszentrum für IVR liegt in unserer Radiologischen Praxis in der Elbe Klinik Stade.
Kleinere Eingriffe werden auch an unseren anderen Standorten durchgeführt.
Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Ihre Versichertenkarte und eine Überweisung von Ihrem Arzt mitbringen.
Versicherte einer privaten Krankenversicherung sollten ebenfalls
einen Überweisungsschein mitbringen. Anhand der Fragestellung auf dem Überweisungsschein
kann eine zielgenauere Untersuchung erfolgen.

