Was ist Nuklearmedizin / Szintigrafie?
Die Nuklearmedizin (Szintigrafie) ist ein relativ junges
medizinisches Fachgebiet. Sie beschäftigt sich mit der Anwendung
offener radioaktiver Stoffe zu diagnostischen und therapeutischen
Zwecken am Menschen.
Mit nuklearmedizinischen Methoden können körpereigene gesunde und
krankhafte Prozesse gefunden und für das Auge sichtbar gemacht
werden. Dann ist gegebenenfalls auch eine schonende Behandlung mit
gezielt wirkenden nuklearmedizischen Substanzen (Radionukliden)
möglich. Mit der Nuklearmedizin ist eine sehr frühzeitige
Krankheitsdiagnostik möglich, noch bevor sich Veränderungen in der
Röntgendiagnostik oder im Ultraschall finden.
Die Nuklearmedizin ist somit hauptsächlich eine
"Funktionsdiagnostik". Ihre Bilder sind weniger "schön" als bei
anderen Untersuchungsverfahren. Jedoch werden krankhafte
Veränderungen z. T. viel früher erkannt als bei anderen
Untersuchungen.
In der Klinik Dr. Hancken und den kooperierenden Praxen werden
schon seit 1953 Untersuchungen mit Radionukliden oder Isotopen
(Substanzen, die radioaktive Strahlung abgeben) durchgeführt.
In der nuklearmedizinischen Diagnostik bekommen Patienten eine sehr
geringe Menge einer radioaktiven Substanz verabreicht (entsprechend
der Dosis einiger Röntgenaufnahmen). Diese wird auf ihrem Weg durch
den Körper mit einer hochempfindlichen Kamera beobachtet und
aufgezeichnet.
Ist eine Szintigrafie schmerzhaft?
Die Untersuchung selbst ist völlig schmerzfrei. Für die
Untersuchung muss man jedoch einige Minuten still liegenbleiben und
ggf. kurz die Luft anhalten.
Bei allen Untersuchungen ist es notwendig eine Infusionsnadel in
den Arm zu legen.
Wie kann ich mich vorbereiten?
In der Regel ist keine Vorbereitung notwendig, außer bei einigen Spezialuntersuchungen. Hierzu bekommen Sie aber genauere Anweisungen bei Terminvergabe
Kann man mit der Nuklearmedizin alles untersuchen?
Nein! Die Nuklearmedizin umfasst mehrere Spezialuntersuchungen die auf bestimmte Organe beschränkt sind.
Was muss ich zur Untersuchung mitbringen?
Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung müssen Ihre Versichertenkarte und eine Überweisung von Ihrem Arzt mitbringen.
Versicherte einer privaten Krankenversicherung sollten ebenfalls
einen Überweisungsschein mitbringen. Anhand der Fragestellung auf dem Überweisungsschein
kann eine zielgenauere Untersuchung erfolgen.

